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	<title>Die Goldberg-Variationen &#187; Glenn Gould</title>
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	<description>Ein Blog über eine monumentale Komposition</description>
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		<title>Neuer Dokumentarfilm &#252;ber Glenn Gould</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 12:32:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glenn Gould]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Ich bin ein ziemlicher Anti-Held im wirklichen Leben, aber ich kompensiere das wahnsinnig in meinen Tr&#228;umen.&#8221; &#8211; Glenn Gould.
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Die kanadischen Studios White Pine Pictures und Union Pictures haben einen neuen Dokumentarfilm &#252;ber Glenn Gould gedreht, mit dem Namen &#8220;Genius Within: The Inner Life of Glenn Gould&#8221;. Der Film zeigt viele neues, bisher unver&#246;ffentlichtes Material [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Ich bin ein ziemlicher Anti-Held im wirklichen Leben, aber ich kompensiere das wahnsinnig in meinen Tr&#228;umen.&#8221; &#8211; Glenn Gould.</p>
<div style="display: block; float: left; margin: 10px; text-align: justify;"><script type="text/javascript">// <![CDATA[
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<p>Die kanadischen Studios White Pine Pictures und Union Pictures haben einen neuen Dokumentarfilm &#252;ber Glenn Gould gedreht, mit dem Namen &#8220;Genius Within: The Inner Life of Glenn Gould&#8221;. Der Film zeigt viele neues, bisher unver&#246;ffentlichtes Material &#252;ber den Menschen Glenn Gould und sein Privatleben. Leider wird der Film nur in Kanada ausgestrahlt. Hoffentlich schwappt der Film auch nach Europa.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="395" height="247" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/E3OcJLTNLoo&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="395" height="247" src="http://www.youtube.com/v/E3OcJLTNLoo&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;border=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Glenn Gould &#252;ber Bach</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Oct 2009 10:47:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glenn Gould]]></category>

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		<description><![CDATA[Glenn Gould hat im Jahr 1971 eine Werbeaufnahme f&#252;r die CBS eingespielt, um f&#252;r seine gerade fertiggestellte Aufnahme des Wohltemperierten Klaviers zu werben. In dieser Werbeaufnahme beschreibt Glenn Gould in seiner ihm typisch wortgewandten Art seine Ansichten &#252;ber Bach und die Fugentechnik. Bewundernswert ist, dass er die Aufnahme selbst in deutsch gesprochen hat, einer Sprache [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Glenn Gould hat im Jahr 1971 eine Werbeaufnahme f&#252;r die CBS eingespielt, um f&#252;r seine gerade fertiggestellte Aufnahme des Wohltemperierten Klaviers zu werben. In dieser Werbeaufnahme beschreibt Glenn Gould in seiner ihm typisch wortgewandten Art seine Ansichten &#252;ber Bach und die Fugentechnik. Bewundernswert ist, dass er die Aufnahme selbst in deutsch gesprochen hat, einer Sprache die er nicht beherrscht, aber  sicherlich gerne beherrscht h&#228;tte, war Glenn Gould doch zeitlebens von allem Deutschen fasziniert. Die Aufnahme ist hier als Text wiedergegeben. Einige Stellen spricht Glenn Gould so undeutlich, dass es mir unm&#246;glich war, den genauen Wortlaut wiederzugeben.</p>
<p><strong>Glenn Gould:</strong><br />
Nachdem ich alle achtundvierzig Pr&#228;ludien und Fugen aus Bachs Wohltemperiertem Klavier f&#252;r die Schallplatte aufgenommen habe, und zwar auf dem Klavier, kann ich mich wohl kaum noch vor der Frage nach der Wahl des Instruments dr&#252;cken. Doch das Ganze <span id="more-1341"></span>von letzte??? Jahrhundert entzieht sich die Debatte dar&#252;ber, inwieweit [sich] das Klavier beziehungsweise der Fl&#252;gel den Anspr&#252;chen dieser Musik gen&#252;gen k&#246;nnen. Manche Leute behaupten, h&#228;tte Bach einen Fl&#252;gel gehabt, h&#228;tte er ihn auch ben&#252;tzt. Das Gegenargument st&#252;tzt sich auf die Feststellung, dass Bach ohne R&#252;cksicht auf k&#252;nftige Entwicklungen zu nehmen, sich im Gro&#223;en und Ganzen innerhalb der Klanggrenzen bewegte, die ihm wirklich vertraut waren. Offensichtlich ist Bachs Kompositionsweise gepr&#228;gt durch seine Abneigung f&#252;r irgendein bestimmtes Tasteninstrument zu schreiben. Und es ist tats&#228;chlich mehr als zweifelhaft, dass sich sein Sinn f&#252;r Zeitgem&#228;&#223;heit wesentlich gewandelt h&#228;tte, w&#252;rde man dem Katalog seiner Hausinstrumente den modernsten Schnellrepetitions-Konzertfl&#252;gel des Herrn Steinway hinzugef&#252;gt haben. Zugleich spricht sehr zugunsten des modernen Tasteninstruments, dass das Potenzial seines Klanges, jener glatte, seidengl&#228;nzende, legato-spinnende Tongebung ebensosehr beschnitten wie ausgesch&#246;pft, gebraucht wie mi&#223;braucht werden kann. Abgesehen von der historisch, klanglichen &#220;bereinstimmung gibt es f&#252;r die Instrumente unserer Zeit nicht die mindeste Einschr&#228;nkung, die architektonischen Muster des Barockstils im Allgemeinen, und des Bachstils im Besonderen, getreu wiederzugeben.</p>
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<p>Eine solche Einstellung bedingt nat&#252;rlich eine sehr kritische Haltung gegen&#252;ber den Problemen von Artikulation und Registrierung, die mit Bachs Kompositionsweise unaufl&#246;slich verbunden sind. Sie verlangt zun&#228;chst einmal die Einsicht, dass &#252;berm&#228;&#223;iger Pedalgebrauch zwangsl&#228;ufig jedes kontrapunktische Bem&#252;hen in romantischen Legato-Schwaden erstickt. Ebenso erfordert sie meiner Meinung nach einige Anstrengungen die Registriergewohnheiten des Cembalos nachzuahmen, und wenn nur deshalb, weil die Technik die alles &#252;ber Bachs Haltung zu Thema und melodische Linie aussagt auf einem Verst&#228;ndnis f&#252;r das Prinzip des dynamischen Dialogs beruht. In die Filmsprache &#252;bertragen w&#252;rde man sagen, Bach war eher ein Regisseur der harten Schnitte als weichen &#220;berg&#228;nge. In Bachs Werk ist nat&#252;rlich die Technik der Fuge allgegenw&#228;rtig. Jeder musikalische Ansatz scheint im Letzten dazu bestimmt, eine fugierende Funktion zu &#252;bernehmen. Die bescheidenste [Tanzweise?] scheint nach einer Gegenstimme zu rufen, begierig nach jenem kontrapunktischen Hochgef&#252;hl, das sie erst in der Fuge voll verwirklichen kann. Jeder Klang, den Bach erpropte, jede Kombination von Gesang und Instrumenten scheint vorprogrammiert auf eine Vielzahl von Gegenstimmen, und scheint unvollst&#228;ndig solange diese nicht erscheinen. Man sp&#252;rt, dass unmittelbar unter der Oberfl&#228;che, selbst in solchen h&#246;chstgem&#252;tlichen Augenblicken, da er in einer Kantate-Kaffee (Anm.: Glenn Gould wollte Kaffee-Kantate sagen) feil bietet, oder ein paar Liedchen f&#252;r Anna-Magdalena hinwirft, eine potenzielle Fugensituation verborgen liegt. Und wir ahnen seinen fast sichtbaren oder h&#246;rbaren Verdru&#223;, wenn er von Zeit zu Zeit seinen auf Fugieren ausgerichteten Habitus unterdr&#252;cken mu&#223;, um den Anschlu&#223; zu finden an jenes simples Streben nach  thematischen Kontrast und modulatorische Eint&#246;nigkeit, das in seinen letzten Jahren die j&#252;ngere Generation so stark besch&#228;ftigte. In diesen letzten Jahren fugenschreibend noch zu einer Zeit da die Avantguard des 18. Jahrhunderts sich der Suche nach der Melodie verschrieben hatte, wurde er nat&#252;rlich als Relikt einer verblichenen, unaufgekl&#228;rten Epoche abgelehnt. Und als die gro&#223;e Bachschw&#228;rmerei im fr&#252;hen 19. Jahrhundert einsetzte, waren seine Gefolgsleute wohlmeinende Romantiker, die in den gewaltigen Fragen der [...] Ch&#246;ren der Matth&#228;us-Passion oder der h-Moll-Messe unl&#246;sbare, ja unauff&#252;hrbare R&#228;tseljuwele erblickten, anbetungsw&#252;rdig haupts&#228;chlich des Glaubens wegen, den sie so triumphierend ausdr&#252;ckten, wie Arch&#228;ologen, die die &#220;berreste einer vergangenen Kultur ausgraben, waren sie von ihrem Fund beeindruckt, noch mehr waren sie begeistert aber von ihrem eigenen Forschertum. Die Fuge jedoch erlosch nicht mit Bachs Tod. Sie blieb eine Herausforderung f&#252;r die meisten der j&#252;ngeren Generation, die auch wenn sie es selbst nicht wu&#223;ten, in ihrem Schatten aufwuchsen. Aber sie schwand allm&#228;hlich aus dem Gesichtskreis, wenn man sie &#252;berhaupt gebrauchte, dann als bombastischen Abschlu&#223; einer aufw&#228;ndigen Chorwerks oder p&#228;dagogischen Therapie (Anm.: ab hier spricht Glenn Gould sehr undeutlich. Vielleicht wei&#223; ein H&#246;rer, was Glenn Gould gemeint hat) f&#252;r [abl....?] Melodiker, deren [...] dringend ein [&#252;berlebenden...?] bedurften. Sie stand nicht l&#228;nger im Brennpunkt des musikalischen Denkens, und mit einer [...]-Fuge konnte sich ein junger Komponist sehr wohl die Gunst des Publikums verscherzen. In einem Zeitalter der Vernunft erscheint die Fuge zutiefst unvern&#252;nftig. Mag sein, dass Bach die Fugentechnik leichter fiel als anderen, nichtsdestoweniger ist es eine Kunst, die keinem zufliegt. Wir haben als Zeugnis daf&#252;r Bachs fr&#252;he Fugenversuche, darunter die linkischen Toccata-Fugen,  die als etwas zwanzigj&#228;hriger geschrieben hatte. Mit ihren endlosen Wiederholungen und rudiment&#228;ren Sequenzen, die geradezu nach dem Rotstift des Korrektors schreien (Anm.: Ich stelle mir vor, dass Glenn Gould einen Bach korrigiert), brechen sie h&#228;ufig und jene harmonischen &#220;berfrachtung zusammen, gegen die der junge Bach anzuk&#228;mpfen hatte.  Das blo&#223;e Vorhandensein von Thema und Gegenstimme schien sein damals noch nicht selbstkritischen Anspr&#252;che ausreichend zu befriedigen. Ein volles halbes Jahrhundert trennt diese ersten, unbeholfenen Fugenversuche von demjenigen seiner Sp&#228;twerke, das am eindeutigsten anachronistisch zugedreht [ist]: Die Kunst der Fuge. Bach starb vor Vollendung dieses letzten Werkes, nicht ohne jedoch zuvor seiner fugalen Leidenschaft in geradezu gigantischem Ausma&#223; gefr&#246;nt zu haben, ein Ausma&#223;, das bishin zu den neobarocken Exhibitionismus eines Ferruccio Busoni un&#252;bertroffen blieb. Trotz seiner gewaltigen Ausdehnungen durchzieht eine Aura von Verinnerlichung das ganze Werk. In der Tat nimmt Bach die pragmatischen Bed&#252;rfnisse des Musikmachens zur&#252;ck in eine idealisiert Welt der absoluten geistigen Freiheit. Eine Facette dieser Verinnerlichung ist die R&#252;ckkehr zur einer fast beil&#228;ufigen Art von Modulation. An nur wenigen Stellen des Werks zeigt sich jener untr&#252;gliche tonale Heimatinstinkt, den seine nicht so ausgesprochen lehrhaften Kompositionen ausweisen. Der harmonische Stil der Kunst der Fuge, [...], ist weniger zeitbestimmt als der in seinen fr&#252;hen Fugen, und oft k&#252;ndigt mit seinem ziellosen Umherschweifen in der Geographie der Tonarten, von der geistigen Herkunft aus der zweideutigen Chromatik eines Cippano de [...] oder [...]. Zwischen den unreifen Bem&#252;hungen der Toccaten und der nach ihnen zielenden, sich beschlie&#223;enden Konzentration der Kunst der Fuge schrieb Bach buchst&#228;blich hunderte von Fugen, ob er sie als solche bezeichnete oder nicht, f&#252;r alle instrumentalen Kombinationen. In ihrer ausw&#228;rts gewandten Form offenbaren sie seine nahezu unfehlbare Kontrapunkttechnik. F&#252;r jede von ihnen wie f&#252;r alle sp&#228;teren Arbeiten auf diesem Gebiet sind die zwei B&#228;nde mit den achtundvierzig Pr&#228;ludien und Fugen des Wohltemperierten Klaviers der Gradmesser. Diese erstaunlich abwechslungsreichen St&#252;cke erreichen genau jene Verbindung von linearem Fortgang und harmonischer Verfestigung, die dem Komponisten in seinen fr&#252;heren Jahren nicht gelang, und die wegen der anachronistischen Au&#223;enseiterposition des Werks in der Kunst der Fuge eine untergeordnete Rolle spielt. Die spezifische Eigent&#252;mlichkeit der Tonarten, die Bach in diesen St&#252;cken aufdeckt, scheint untrennbar mit ihrem Material verbunden und verf&#252;gt &#252;ber eine modulatorische Bandbreite, die im [...] liegt, jeden motivischen Einfall seiner Themen und Gegenthemen zu unterstreichen. Bei der Verwirklichung dieser planvollen Homogenit&#228;t geht Bach nicht nur stilistisch v&#246;llig frei vor, es gelingt im sogar sein harmonisches Vokabular von Werk zu Werk zu bestimmen. Und hier liegt das historische Problem der Fuge. Sie ist nicht eine vorgegebene  Form in dem Sinne wie es die Sonate oder doch mindestens der erste Satz der klassischen Sonate ist, sie ist vielmehr eine Einladung die Form zu erfinden, die den ganz eigenen Forderungen jeder einzelnen Komposition entspricht. Die allererste Fuge des ersten Teils beispielsweise gestattet nur ganz sparsame Modulationen und kennzeichnet recht geschickt das Thema selbst, ein braves diatonisches Muster an gelehrter Korrektheit. Andere Fugen wie die in E-Dur aus dem zweiten Teil weisen die selbe Art von modulatorischer Enthaltsamkeit auf. Hier ist Bachs Loyalit&#228;t gegen&#252;ber seinen [...-Thema], sein Modulationsprogramm mit seiner [...] Sch&#246;nheit, dass man den Eindruck gewinnt,  der unvergleichliche [...] Geist des Heinrich Sch&#252;tz sei wieder auferstanden. Bei anderen Fugen mit l&#228;ngeren, st&#228;rker ausgearbeiteten Themen ist die Entr&#228;tselung der motivischen Geheimnisse aufs Engste verbunden mit einem modulatorischen Masterplan. Hierf&#252;r ist die b-Moll-Fuge aus dem zweiten Teil ein gutes Beispiel. Zun&#228;chst durchl&#228;uft ein zielbewu&#223;t, sich empor[...] Thema von vier Takten die &#252;blichen Stadien der Exposition. Wenn jedoch die drei &#252;brigen Stimmen der Reihe nach einsetzen, verringert Bach die Schwierigkeiten der Begleitung, indem er als Gegenthema eine Sequenz von abwechselnd auf- und absteigenden Halbt&#246;nen beibeh&#228;lt. Sp&#228;ter zahlt sich die anspruchslose Willf&#228;hrigkeit, die so untergeordnete Sequenzthema aus, denn Bach hat einen v&#246;llig anderen Aufbau im Sinn als in der C-Dur oder E-Dur-Fuge, die wir vorhin geh&#246;rt haben. Er entfaltet sein Material in vielerlei harmonischen Gestalten und beleuchtet eigene darin enthaltene Eigent&#252;mlichkeiten der Struktur, jeweils an den gr&#246;&#223;eren modulatorischen Wendepunkten, so zum Beispiel an der Stelle, wo er zur Mediante wechselt und das Thema erstmals in einer Dur-Tonart, Des-Dur, auftritt. Hier f&#252;hrt er ein kanonisches Duett, ein zwischen dem Thema im Sopran und der um eine Z&#228;hlzeit versetzten zwei Oktaven und ein Sekunde nach unten transponierten Imitation in der Bass-Stimme. Bei dieser Episode ist das chromatische Gegenthema zeitweilig von der Bildfl&#228;che verschwunden. An seiner Stelle geben die Mittelstimmen ihre eigenen quasi kanonischen Kommentar. Keine Sonate, kein Konzert einer sp&#228;teren Komponisten-Generation hat jemals das Gel&#228;nde seiner zwei Themen durch eine Folge von so klug disponierten musikalischen Ereignissen besser vorbereitet. Aber f&#252;r Bach ist das nicht in irgendeinem &#8230; Sinn Nebengel&#228;nde, eher eine weitere Etappe auf der Suche nach der Beziehung zwischen Motiv und Modulierung. Die R&#252;ckkehr zur Ausgangstonart k&#252;ndigt sich mit der ersten von mehreren Umkehrungen des Themas an, die so angelegt sind, dass schlie&#223;lich origin&#228;re Gestalt und Umkehrung gleichzeitig erscheinen, wobei sich Bach an jeder harmonischen Wendung ein neues Kabinettst&#252;ck kontrapunktischer Akrobatik leistet. Diese Fuge unterwirft sich v&#246;llig den Gesetzen, die sie selbst aufstellt. Form und Formschema sind in diesem Werk eins geworden.  Das Wohltemperierte Klavier ist ganz oder teilweise auf Cembalo oder Clavichord,  von Bl&#228;sern und Streichern, von Synthesizern, von Jazz-Combos und mancher einschl&#228;gigen Vokalgruppe ebenso aufgef&#252;hrt worden wie im vorliegenden Fall auf dem Klavier. Bach geh&#246;rt nicht wie Byrd, Scarlatti, Chopin oder Scarabin zu jenen typischen Klaviermeistern, bei welchen jeder motivische Einfall zugleich den wirkungsvollsten Einsatz der menschlichen Hand in Betracht zieht. Er ist eher ein Komponist von der Art eines Orlando Gibbons oder eines  Karl &#8230;, der amerkanische Komponist, f&#252;r die das verf&#252;gbare Mittel der Wiedergabe nicht von entscheidender Bedeutung war, und die aus eben diesem Grunde von dem wechselvollen Schicksal der instrumentalen Prototypen, f&#252;r die sie ihre Musik urspr&#252;nglich schufen, weitgehend unber&#252;hrt blieben. Wie die meisten der technologisch gleichg&#252;ltig eingestellten K&#252;nstler wird sich auch Bach aller Wahrscheinlichkeit nach als durch Technologie unzerst&#246;rbar erweisen.</p>
<p>Glenn Gould &#252;ber Bach. Die Originalaufname:</p>
<p></p>
<p>Die Audio-Aufnahme ist wieder einmal ein sch&#246;ner Beleg f&#252;r Glenn Gould und seiner Kunst mit Sprache umzugehen. </p>
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		<title>2 1/2 Sekunden</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 19:32:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gerade habe ich folgendes Video bei Youtube entdeckt. Glenn Gould und die erste Note der Goldberg-Variationen als Animation. Eine k&#252;nstlerische gelungene Idee!

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade habe ich folgendes Video bei Youtube entdeckt. Glenn Gould und die erste Note der Goldberg-Variationen als Animation. Eine k&#252;nstlerische gelungene Idee!</p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/iewZV5C1UBs&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/iewZV5C1UBs&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
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		<title>Glenn Gould im Studio &#8211; Bildergalerie</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Jun 2009 19:34:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das LIFE-Magazine hat ein paar sch&#246;ne Bilder von Glenn Gould ver&#246;ffentlich, die ich hier in Form einer Bildergallerie bereitstelle. Viel Spa&#223; beim Betrachten!
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Das LIFE-Magazine hat ein paar sch&#246;ne Bilder von Glenn Gould ver&#246;ffentlich, die ich hier in Form einer Bildergallerie bereitstelle. Viel Spa&#223; beim Betrachten!</p>

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		<title>Die Glenn Gould Foundation twittert</title>
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		<pubDate>Fri, 15 May 2009 17:11:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glenn Gould]]></category>

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		<description><![CDATA[Vielen Gould-Fans wissen die Glenn Gould Foundation als Informationsquelle &#252;ber den verstorbenen Ausnahme-Pianisten zu sch&#228;tzen. Nun kann man auch per Twitter mit der Stiftung kommunizieren. Zum Twitter-Account geht es hier.
&#8230; die Welt ist ein Dorf.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Gould-Fans wissen die <a title="Website der Glenn Gould Foundation" class="previewlink" href="http://www.glenngould.ca/" target="_blank">Glenn Gould Foundation</a> als Informationsquelle &#252;ber den verstorbenen Ausnahme-Pianisten zu sch&#228;tzen. Nun kann man auch per Twitter mit der Stiftung kommunizieren. Zum Twitter-Account geht es <a title="Twitter-Account Glenn Gould Foundation" class="previewlink" href="http://twitter.com/GlennGouldFndn" target="_blank">hier</a>.</p>
<p>&#8230; die Welt ist ein Dorf.</p>
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		<title>Die Gould’schen Goldberg-Variationen</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Mar 2009 18:30:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glenn Gould]]></category>
		<category><![CDATA[Goldberg-Variationen]]></category>
		<category><![CDATA[Johann Sebastian Bach]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich h&#246;rte die Goldberg-Variationen das erste Mal in der 1955 eingespielten Fassung von Glenn Gould und dachte: „genial komponiert, genial gespielt!“. Gould war damals erst zweiundzwanzig, als er das Werk einspielte. Und Gould beeindruckte mich vor allem durch Virtuosit&#228;t und das f&#252;r ihn typische Non-Legato-Spiel, das so wunderbar auf kontrapunktische Kompositionen pa&#223;t. Dieser Beitrag soll [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich h&#246;rte die <a title="Wikipedia-Eintrag" class="previewlink" href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Goldberg-Variationen&amp;oldid=44682063" target="_blank">Goldberg-Variationen</a> das erste Mal in der 1955 eingespielten Fassung von <a title="Wikipedia-Eintrag" class="previewlink" href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Glenn_Gould&amp;oldid=45538785" target="_blank">Glenn Gould</a> und dachte: „genial komponiert, genial gespielt!“. Gould war damals erst zweiundzwanzig, als er das Werk einspielte. Und Gould beeindruckte mich vor allem durch Virtuosit&#228;t und das f&#252;r ihn typische Non-Legato-Spiel, das so wunderbar auf kontrapunktische Kompositionen pa&#223;t. Dieser Beitrag soll lediglich meiner Begeisterung f&#252;r Glenn Gould und Johann Sebastian Bach Ausdruck verleihen, und vielleicht kann ich den einen oder anderen neugierig machen, sich selbst von der Gro&#223;artigkeit dieses Werkes zu &#252;berzeugen. <span id="more-13"></span></p>
<p>Im Jahre 1741 verlegt der N&#252;rnberger Balthasar Schmid den vierten Teil der Klavier&#252;bung von Johann Sebastian Bach. Auf der Titelseite steht:</p>
<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td><a class="previewlink" href="http://www.heideschwaetzer.de/wp-content/a.png"><br />
</a></td>
<td style="text-align: center;">Clavier-&#220;bung<br />
bestehend<br />
in einer<br />
ARIA<br />
mit verschiedenen Ver&#228;nderungen<br />
vors Clavicembal<br />
mit 2 Manualen.<br />
Denen Liebhabern zur Gem&#252;ths-<br />
Ergetzung verfertigt von<br />
Johann Sebastian Bach<br />
K&#246;nigl. Pohl. u. Curfl. Saechs. Hoff-<br />
Compositeur, Capellmeister u. Directore<br />
Chori Musici in Leipzip.<br />
N&#252;rnberg in Verlegung<br />
Balthasar Schmids</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Was so unscheinbar als &#220;bung daher kommt, ist tats&#228;chlich eines der sch&#246;nsten und schwierigsten pianistischen Werke &#252;berhaupt und ist uns heute seit dem 19. Jahrhundert unter dem Titel „Goldberg-Variationen“ (BWV 988) bekannt. Obwohl dieses Werk mit Sicherheit lange von Bach geplant war, rankt sich &#252;ber die Entstehungsgeschichte folgende Anekdote, die wohl aufgrund von Angaben der &#228;ltesten Bachs&#246;hne gegen&#252;ber dem damaligen Chronisten <a title="Wikipedia" class="previewlink" href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Johann_Nikolaus_Forkel&amp;oldid=42057681" target="_blank">Johann Nikolaus Forkel</a> gemacht wurden: „Einst &#228;u&#223;erte der Graf gegen Bach, da&#223; er gern einige Clavierst&#252;cke f&#252;r seinen Goldberg haben m&#246;chte, die so sanften und etwas munteren Charakters w&#228;ren, da&#223; er dadurch in seinen schlaflosen N&#228;chten ein wenig aufgeheitert werden k&#246;nnte. Bach glaubte, diesen Wunsch am besten durch Variationen erf&#252;llen zu k&#246;nnen, die er bisher, der stets gleichen Grundharmonie wegen, f&#252;r eine undankbare Arbeit gehalten hatte. F&#252;r das vollendete Werk habe Bach dann einen goldenen Becher, welcher mit 100 Louisd’or angef&#252;llt war, erhalten.“ Bei dem scheinbar unter Schlafst&#246;rungen leidenden Grafen handelt es sich um Hermann Carl Reichsgraf von<br />
<a title="Wikipedia Keyserlingk" class="previewlink" href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Keyserlingk_%28Adelsgeschlecht%29&amp;oldid=43107127">Keyserlingk</a> (ein Eintrag in Wikipedia fehlt leider bisher). Des Grafen Hauscembalist war <a title="Wikipedia Johann Gottlieb Goldberg" class="previewlink" href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Johann_Gottlieb_Goldberg&amp;oldid=42677291" target="_blank">Johann Gottlieb Goldberg</a> (1727-1756), der neben den eigenen S&#246;hnen einer der talentiertesten Sch&#252;ler von Bach war. Die Goldberg-Variationen also als Gute-Nacht-Musik?<br />
Das Protokoll des 18. Jahrhunderts h&#228;tte im Falle einer Auftragsarbeit f&#252;r den Grafen eine Widmung erforderlich gemacht, die aber fehlt. Auch das Bach dem bei Ver&#246;ffentlichung des Werk gerade erste 12 oder 13 Jahre alten Goldberg ein solch monumentales Werk widmen w&#252;rde, darf bezweifelt werden. Da Keyserlingk sich im November 1741 in Dresden aufhielt, w&#228;re es m&#246;glich gewesen, dass Bach ihm ein handschriftlich dediziertes Exemplar &#252;berreicht oder in Aussicht gestellt hat.</p>
<p>Die Goldberg-Variationen basieren auf einem 32 Takte langen Fundamentalbass mit 32 Ger&#252;stt&#246;nen, der zugleich den Umfang des Werkes determiniert: 30 Variationen, die von einer Aria am Anfang und Ende des Werkes eingeschlossen sind. Das Thema der Ba&#223;stimme wird von der Aria eingef&#252;hrt und ist im Anfangsteil identisch mit dem Ostinato-Ba&#223; von H&#228;ndels <em>Chaconne avec 62 variations</em> (HWV 442), die Bach mit Sicherheit gekannt haben mu&#223;. Vielleicht hat der schlichte zweistimmige Kanon bei ihm jene Art Kettenreaktion aus, die der Nekrolog wie folgt beschrieb: „Er durfte nur irgend einen Hauptsatz geh&#246;ret haben, um fast alles, was nur k&#252;nstliches dar&#252;ber hervor gebracht werden konnte, gleichsam im Augenblicke gegenw&#228;rtig zu haben.“ &#220;ber die ersten acht Takte der Aria hat Bach 14 Kanons komponiert (BWV 1087), die er als Reinschrift in sein eigenes Handexemplar des Druckes der Goldberg-Variationen notierte. Nach der Aria folgen 30 Variationen. Jede dritte Variation ist ein Kanon, alle anderen sind ein nichtkanonischer Kontrapunkt. Bei der 30. Variation handelt es sich um ein Quodlibet, in dem er die Melodien zweier Volkslieder verwendet. Zum Schlu&#223; folgt dann erneut die Aria, mit der das Werk begonnen wurde.</p>
<p>F&#252;r Glenn Gould stellten die Goldberg-Variationen sein Deb&#252;t als Ausnahme-Pianist dar, und die Einspielung 1955 beindruckt vor allem durch technischen Virtuosit&#228;t. Sechsundzwanzig Jahre sp&#228;ter, 1981, nimmt Gould ein zweites Mal die Goldberg-Variationen auf, diesmal in einem deutlichen langsameren Tempo. Die Gesamtspieldauer betrug 38:27 Minuten (1955) gegen&#252;ber 51:15 Minuten (1981). Das Fehlen von S&#228;tzen in langsamen Tempo war ein Grund f&#252;r Goulds erneute Aufnahme. Der andere war das Fehlen eines Grundpulses &#252;ber das Gesamtwerk hinweg. Nat&#252;rlich ging es nicht darum, alles im gleichen Tempo zu spielen, sondern ausgehend von einem Grundpuls die einzelnen Satztempi mittels Multiplikation oder Division festzulegen. Die einzelnen Variationen flie&#223;en f&#246;rmlich dahin. Eine weitere, wenn auch vielleicht weniger wichtige, Besonderheit ist die starke Betonung der Bassstimme.</p>
<p>Das folgende Video zeigt Glenn Gould 1981 bei der Aufnahme der Goldbergvariationen.</p>
<p><object width="300" height="251" data="http://www.youtube.com/v/Gv94m_S3QDo&amp;hl=en" type="application/x-shockwave-flash"><param name="wmode" value="transparent" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Gv94m_S3QDo&amp;hl=en" /></object></p>
<p>Folgende CD&#8217;s kann ich empfehlen:</p>
<ul>
<li>
<div style="text-align: justify;"><span style="font-size: small; font-family: Arial;">The 1955 Goldberg Variations &#8211; Birth of a Legend<br />
Glenn Gould bei Sony Classical<br />
</span></div>
</li>
<li>
<div style="text-align: justify;"><span style="font-size: small; font-family: Arial;">Goldberg Variations BWV 988, 1981 Digital Recording<br />
Glenn Gould bei Sony Classical</span></div>
</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small; font-family: Arial;">Bei <a title="shortlist" class="previewlink" href="http://shortlist.stern.de/listview/1034/klassische-musik-die-variationen-zu-goulds-goldberg-variationen-zeigt" target="_blank">stern.de-shortlist</a> findet man eine Liste von Aufnahmen anderer Interpreten.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small; font-family: Arial;">Verwendete Quellen:</span></p>
<ul>
<li>
<div style="text-align: justify;"><span style="font-size: small; font-family: Arial;">The Glenn Gould Reader<br />
Autor: Tim Page, Verlag: Random House<br />
ISBN: 0-67973135-0<br />
</span></div>
</li>
<li>
<div style="text-align: justify;"><span style="font-size: small; font-family: Arial;">Johann Sebastian Bach<br />
Autor: Christoph Wolff, Verlag: Fischer Taschenbuch Verlag<br />
</span></div>
</li>
<li>
<div style="text-align: justify;"><span style="font-size: small; font-family: Arial;">J. S. Bach Goldberg Variationen BWV 988<br />
Autor: Wolff/Dreyfus, Verlag: Wiener Urtext Edition</span></div>
</li>
</ul>
<p>Weiter H&#246;rempfehlung fand ich hier:</p>
<ul>
<li><a class="previewlink" href="http://www.digitalvd.de/entertainment/dvd-news-musik/evgeni-koroliov-interpretiert-bachs-goldberg-variationen/trackback/">DigitalVD</a>: Eine Einspielung von Evgeni Koroliev</li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Glenn Gould spricht mit Tim Page &#252;ber die Goldberg-Variationen</title>
		<link>http://www.goldberg-variationen.de/glenn-gould/glenn-gould-goldberg-variationen-tim-page/</link>
		<comments>http://www.goldberg-variationen.de/glenn-gould/glenn-gould-goldberg-variationen-tim-page/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 15 Mar 2009 18:00:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glenn Gould]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine besonders wertvolle Quelle f&#252;r alle Fans von Glenn Gould und seinen Goldberg-Variationen ist die Aufnahme eines Gespr&#228;chs zwischen Glenn Gould und Tim Page aus dem Jahre 1982, das Jahr in dem Glenn Gould leider auch starb. Tim Page, ein amerikanischer Musikkritiker und Professor, hat diese Aufnahme als Teil der dreiteiligen CD-Box &#8220;A State of [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine besonders wertvolle Quelle f&#252;r alle Fans von Glenn Gould und seinen Goldberg-Variationen ist die Aufnahme eines Gespr&#228;chs zwischen Glenn Gould und Tim Page aus dem Jahre 1982, das Jahr in dem Glenn Gould leider auch starb. Tim Page, ein amerikanischer Musikkritiker und Professor, hat diese Aufnahme als Teil der dreiteiligen CD-Box &#8220;A State of Wonder&#8221; ver&#246;ffentlicht.</p>
<p><span id="more-877"></span></p>
<p>In dem ca. 50-min&#252;tigen Gespr&#228;ch geht es um die Hintergr&#252;nde der zweiten Aufnahme Glenn Goulds der Goldberg-Variationen von 1981. Glenn Gould beschreibt darin, dass ihm in der legend&#228;ren Erstaufnahme eine  Art gro&#223;e Klammer in Form eines durchg&#228;ngigen Impulses &#252;ber die 32 St&#252;cke gefehlt hat. Obwohl er die 55er-Aufnahme zwar noch mochte, konnte Glenn Gould sich sp&#228;ter nicht mehr damit identifizieren. Wenn man beide Aufnahme der Goldberg-Variationen miteinander vergleicht, f&#228;llt einem sofort das erheblich h&#246;here Tempo in der ersteren auf. In den Goldberg-Variationen von 1981 ist es Glenn Gould gelungen, den Variationen einen scheinbar durchg&#228;ngig fliessenden Impuls zu verleihen. Im Gespr&#228;ch mit Tim Page erl&#228;utert er anhand von Beispielen, wie er das gemacht hat.</p>
<p>Es ist immer wieder ein Genuss, Glenn Gould bei seinen Ausf&#252;hrungen &#252;ber Musik zu lauschen.</p>
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		<title>Glenn Gould &#252;ber die Goldberg-Variationen</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Mar 2009 08:40:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glenn Gould]]></category>
		<category><![CDATA[Goldberg-Variationen]]></category>
		<category><![CDATA[Johann Sebastian Bach]]></category>

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		<description><![CDATA[It is, in short, music which observes neither end nor beginning, music with neither real climax nor real resolution, music which, like Baudelaires&#8217;s lovers, &#8220;rests lightly on the wings of the unchecked wind&#8221;.
Glenn Gould in 1956, Liner notes from Columbia ML 5060 
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			<content:encoded><![CDATA[<p>It is, in short, music which observes neither end nor beginning, music with neither real climax nor real resolution, music which, like Baudelaires&#8217;s lovers, &#8220;rests lightly on the wings of the unchecked wind&#8221;.</p>
<p><em>Glenn Gould in 1956, Liner notes from Columbia ML 5060 </em></p>
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