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	<title>Die Goldberg-Variationen</title>
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	<description>Ein Blog über eine monumentale Komposition</description>
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		<title>Neuer Dokumentarfilm &#252;ber Glenn Gould</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 12:32:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glenn Gould]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Ich bin ein ziemlicher Anti-Held im wirklichen Leben, aber ich kompensiere das wahnsinnig in meinen Tr&#228;umen.&#8221; &#8211; Glenn Gould.
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Die kanadischen Studios White Pine Pictures und Union Pictures haben einen neuen Dokumentarfilm &#252;ber Glenn Gould gedreht, mit dem Namen &#8220;Genius Within: The Inner Life of Glenn Gould&#8221;. Der Film zeigt viele neues, bisher unver&#246;ffentlichtes Material [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Ich bin ein ziemlicher Anti-Held im wirklichen Leben, aber ich kompensiere das wahnsinnig in meinen Tr&#228;umen.&#8221; &#8211; Glenn Gould.</p>
<div style="display: block; float: left; margin: 10px; text-align: justify;"><script type="text/javascript">// <![CDATA[
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<p>Die kanadischen Studios White Pine Pictures und Union Pictures haben einen neuen Dokumentarfilm &#252;ber Glenn Gould gedreht, mit dem Namen &#8220;Genius Within: The Inner Life of Glenn Gould&#8221;. Der Film zeigt viele neues, bisher unver&#246;ffentlichtes Material &#252;ber den Menschen Glenn Gould und sein Privatleben. Leider wird der Film nur in Kanada ausgestrahlt. Hoffentlich schwappt der Film auch nach Europa.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="395" height="247" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/E3OcJLTNLoo&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="395" height="247" src="http://www.youtube.com/v/E3OcJLTNLoo&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;border=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Das Bachhaus in Eisenach</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 16:15:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Johann Sebastian Bach]]></category>

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		<description><![CDATA[In Eisenach steht das Bachhaus, von dem die meisten Besucher glauben, dass es sich bei dem verwinkelten ockerfarbenen Bau in der Altstadt um das Geburtshaus von Johann Sebastian Bach handle. Man nimmt heute aber an, dass  Bach am 21. M&#228;rz 1685 (Julianischer Kalender) vermutlich im Haus Rittergasse 11, direkthinter dem Bachhausgarten geboren. Das Bachhaus und  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Eisenach steht das Bachhaus, von dem die meisten Besucher glauben, dass es sich bei dem verwinkelten ockerfarbenen Bau in der Altstadt um das Geburtshaus von Johann Sebastian Bach handle. Man nimmt heute aber an, dass  Bach am 21. M&#228;rz 1685 (Julianischer Kalender) vermutlich im Haus Rittergasse 11, direkthinter dem Bachhausgarten geboren. Das Bachhaus und  Museum selbst besteht aus zwei H&#228;usern aus der Mitte des 15. Jahrhunderts, die Anfang des 17. Jahrhunderts zu einem Geb&#228;ude verbunden wurden.<br />
<span id="more-1371"></span><br />
Seit 1907 ist das Bachhaus ein Museum und zeigt, so der Satzungsauftrag, &#8220;alles, was Johann Sebastian Bach und sein Lebenswerk angeht&#8221;. In dem 600 Jahren alten Haus wird alles &#252;ber Bach gesammelt, bewahrt und kategorisiert. Mit rund 70.000 G&#228;sten j&#228;hrlich ist es wohl das meistbesuchte Musikermuseum Deutschlands. Ein Viertel der Besucher kommen aus dem Ausland. Die F&#252;hrungen gibt es in mehreren Sprachen. Zu jeder vollen Stunde werden auf historischen Instrumenten aus der Zeit Bachs seine Kompositionen vorgef&#252;hrt.</p>
<div style="display: block; float: left; margin: 10px; text-align: justify;"><script type="text/javascript">// <![CDATA[
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<p>Neben dem typischen Hausrat einer Gro&#223;familie aus Bachs Epoche sind seit einiger Zeit auch zwei &#252;ppig illustrierte Bibeln zu sehen, die als Inspirationsquelle beim Komponieren genutzt wurden. Als Bill Clinton, fr&#252;herer US-Pr&#228;sident und bekennender Bach-Fan, das Museum 1998 besuchte, waren sie noch nicht zu bewundern.</p>
<p>Eine lichtdurchstr&#246;mte Halle wurde vor zwei Jahren dem Bachhaus hinzugef&#252;gt. Es besteht aus Muschelkalkstein und verdoppelt die Ausstellungsfl&#228;che auf 600 Quadratmeter. Hier werden Portr&#228;ts des Komponisten pr&#228;sentiert, die das Bachhaus, eine Institution der Bachgesellschaft mit Sitz in Leipzig, sammelt.</p>
<p>Der Leipziger Maler Haussmann portr&#228;tierte das ber&#252;hmteste Gem&#228;lde und soll das einzige sein, bei dem Bach als lebende Person gemalt worden ist. Im 19. Jahrhundert, als Felix Mendelssohn Bartholdy die Musik Bachs wiederentdeckte, wollte man genau wissen, wie der Komponist aussah. 1895 wurden deshalb Bachs Gebeine ausgegraben und vermessen. Daraufhin modellierte der Bildhauer Carl Seffner den K&#252;nstlerkopf nach Originalma&#223;en. Neben der B&#252;ste im Eisenacher Bachhaus auch der Kupferguss des Sch&#228;dels. Den ausgepr&#228;gten Hinterkopf machten die Zeitgenossen Seffners f&#252;r die gro&#223;e Musikalit&#228;t des Komponisten verantwortlich.</p>
<p>Ein H&#246;hepunkt im Neubau ist das &#8220;Begehbare Musikst&#252;ck&#8221;, eine Inszenierung mit einer 180-Grad-Leinwand. Drei Bachwerke werden aufgef&#252;hrt und visualisiert. Erstaunlich, wie bewegte K&#246;rper die Musik umsetzen k&#246;nnen. Diese Inszenierung ist in der deutschen Museumslandschaft einmalig. Es soll Besucher geben, die vor allem ihretwegen anreisen.</p>
<p>Das <a class="previewlink" href="http://www.bachhaus.de" target="_blank">Bachhaus </a>befindet sich in Einsenach am Frauenplan 21 und hat t&#228;glich von 10-18 Uhr ge&#246;ffnet.</p>
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		<title>Die Goldberg-Variationen als Insalata Mista</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Oct 2009 10:14:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einspielungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Der K&#252;nstler John Menick hat ein Version der Goldberg-Variationen aufgenommen, besser zusammen geschnitten, die schon ziemlich skuril klingen &#8211; zu finden hier. Er hat mehrere Variationen &#252;bereinander gelegt  und h&#228;lt das Ergebnis anscheinend f&#252;r h&#246;renswert. Ich finde das Ergebnis sinnlos, und so h&#246;rt es sich auch f&#252;r meine Ohren an.
Vielleicht finden sich trotzdem Menschen, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1366" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-full wp-image-1366" title="John Menick - Goldberg Variations Variations" src="http://www.goldberg-variationen.de/wp-content/uploads/john-menick.jpg" alt="John Menick - Goldberg Variations Variations" width="200" height="200" /><p class="wp-caption-text">John Menick - Goldberg Variations Variations</p></div>
<p>Der K&#252;nstler John Menick hat ein Version der Goldberg-Variationen aufgenommen, besser zusammen geschnitten, die schon ziemlich skuril klingen &#8211; zu finden <a class="previewlink" href="http://johnmenick.com/project/goldberg-variations-variations" target="_blank"><strong>hier</strong></a>. Er hat mehrere Variationen &#252;bereinander gelegt  und h&#228;lt das Ergebnis anscheinend f&#252;r h&#246;renswert. Ich finde das Ergebnis sinnlos, und so h&#246;rt es sich auch f&#252;r meine Ohren an.</p>
<p>Vielleicht finden sich trotzdem Menschen, die das gerne h&#246;ren.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Glenn Gould &#252;ber Bach</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Oct 2009 10:47:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glenn Gould]]></category>

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		<description><![CDATA[Glenn Gould hat im Jahr 1971 eine Werbeaufnahme f&#252;r die CBS eingespielt, um f&#252;r seine gerade fertiggestellte Aufnahme des Wohltemperierten Klaviers zu werben. In dieser Werbeaufnahme beschreibt Glenn Gould in seiner ihm typisch wortgewandten Art seine Ansichten &#252;ber Bach und die Fugentechnik. Bewundernswert ist, dass er die Aufnahme selbst in deutsch gesprochen hat, einer Sprache [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Glenn Gould hat im Jahr 1971 eine Werbeaufnahme f&#252;r die CBS eingespielt, um f&#252;r seine gerade fertiggestellte Aufnahme des Wohltemperierten Klaviers zu werben. In dieser Werbeaufnahme beschreibt Glenn Gould in seiner ihm typisch wortgewandten Art seine Ansichten &#252;ber Bach und die Fugentechnik. Bewundernswert ist, dass er die Aufnahme selbst in deutsch gesprochen hat, einer Sprache die er nicht beherrscht, aber  sicherlich gerne beherrscht h&#228;tte, war Glenn Gould doch zeitlebens von allem Deutschen fasziniert. Die Aufnahme ist hier als Text wiedergegeben. Einige Stellen spricht Glenn Gould so undeutlich, dass es mir unm&#246;glich war, den genauen Wortlaut wiederzugeben.</p>
<p><strong>Glenn Gould:</strong><br />
Nachdem ich alle achtundvierzig Pr&#228;ludien und Fugen aus Bachs Wohltemperiertem Klavier f&#252;r die Schallplatte aufgenommen habe, und zwar auf dem Klavier, kann ich mich wohl kaum noch vor der Frage nach der Wahl des Instruments dr&#252;cken. Doch das Ganze <span id="more-1341"></span>von letzte??? Jahrhundert entzieht sich die Debatte dar&#252;ber, inwieweit [sich] das Klavier beziehungsweise der Fl&#252;gel den Anspr&#252;chen dieser Musik gen&#252;gen k&#246;nnen. Manche Leute behaupten, h&#228;tte Bach einen Fl&#252;gel gehabt, h&#228;tte er ihn auch ben&#252;tzt. Das Gegenargument st&#252;tzt sich auf die Feststellung, dass Bach ohne R&#252;cksicht auf k&#252;nftige Entwicklungen zu nehmen, sich im Gro&#223;en und Ganzen innerhalb der Klanggrenzen bewegte, die ihm wirklich vertraut waren. Offensichtlich ist Bachs Kompositionsweise gepr&#228;gt durch seine Abneigung f&#252;r irgendein bestimmtes Tasteninstrument zu schreiben. Und es ist tats&#228;chlich mehr als zweifelhaft, dass sich sein Sinn f&#252;r Zeitgem&#228;&#223;heit wesentlich gewandelt h&#228;tte, w&#252;rde man dem Katalog seiner Hausinstrumente den modernsten Schnellrepetitions-Konzertfl&#252;gel des Herrn Steinway hinzugef&#252;gt haben. Zugleich spricht sehr zugunsten des modernen Tasteninstruments, dass das Potenzial seines Klanges, jener glatte, seidengl&#228;nzende, legato-spinnende Tongebung ebensosehr beschnitten wie ausgesch&#246;pft, gebraucht wie mi&#223;braucht werden kann. Abgesehen von der historisch, klanglichen &#220;bereinstimmung gibt es f&#252;r die Instrumente unserer Zeit nicht die mindeste Einschr&#228;nkung, die architektonischen Muster des Barockstils im Allgemeinen, und des Bachstils im Besonderen, getreu wiederzugeben.</p>
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<p>Eine solche Einstellung bedingt nat&#252;rlich eine sehr kritische Haltung gegen&#252;ber den Problemen von Artikulation und Registrierung, die mit Bachs Kompositionsweise unaufl&#246;slich verbunden sind. Sie verlangt zun&#228;chst einmal die Einsicht, dass &#252;berm&#228;&#223;iger Pedalgebrauch zwangsl&#228;ufig jedes kontrapunktische Bem&#252;hen in romantischen Legato-Schwaden erstickt. Ebenso erfordert sie meiner Meinung nach einige Anstrengungen die Registriergewohnheiten des Cembalos nachzuahmen, und wenn nur deshalb, weil die Technik die alles &#252;ber Bachs Haltung zu Thema und melodische Linie aussagt auf einem Verst&#228;ndnis f&#252;r das Prinzip des dynamischen Dialogs beruht. In die Filmsprache &#252;bertragen w&#252;rde man sagen, Bach war eher ein Regisseur der harten Schnitte als weichen &#220;berg&#228;nge. In Bachs Werk ist nat&#252;rlich die Technik der Fuge allgegenw&#228;rtig. Jeder musikalische Ansatz scheint im Letzten dazu bestimmt, eine fugierende Funktion zu &#252;bernehmen. Die bescheidenste [Tanzweise?] scheint nach einer Gegenstimme zu rufen, begierig nach jenem kontrapunktischen Hochgef&#252;hl, das sie erst in der Fuge voll verwirklichen kann. Jeder Klang, den Bach erpropte, jede Kombination von Gesang und Instrumenten scheint vorprogrammiert auf eine Vielzahl von Gegenstimmen, und scheint unvollst&#228;ndig solange diese nicht erscheinen. Man sp&#252;rt, dass unmittelbar unter der Oberfl&#228;che, selbst in solchen h&#246;chstgem&#252;tlichen Augenblicken, da er in einer Kantate-Kaffee (Anm.: Glenn Gould wollte Kaffee-Kantate sagen) feil bietet, oder ein paar Liedchen f&#252;r Anna-Magdalena hinwirft, eine potenzielle Fugensituation verborgen liegt. Und wir ahnen seinen fast sichtbaren oder h&#246;rbaren Verdru&#223;, wenn er von Zeit zu Zeit seinen auf Fugieren ausgerichteten Habitus unterdr&#252;cken mu&#223;, um den Anschlu&#223; zu finden an jenes simples Streben nach  thematischen Kontrast und modulatorische Eint&#246;nigkeit, das in seinen letzten Jahren die j&#252;ngere Generation so stark besch&#228;ftigte. In diesen letzten Jahren fugenschreibend noch zu einer Zeit da die Avantguard des 18. Jahrhunderts sich der Suche nach der Melodie verschrieben hatte, wurde er nat&#252;rlich als Relikt einer verblichenen, unaufgekl&#228;rten Epoche abgelehnt. Und als die gro&#223;e Bachschw&#228;rmerei im fr&#252;hen 19. Jahrhundert einsetzte, waren seine Gefolgsleute wohlmeinende Romantiker, die in den gewaltigen Fragen der [...] Ch&#246;ren der Matth&#228;us-Passion oder der h-Moll-Messe unl&#246;sbare, ja unauff&#252;hrbare R&#228;tseljuwele erblickten, anbetungsw&#252;rdig haupts&#228;chlich des Glaubens wegen, den sie so triumphierend ausdr&#252;ckten, wie Arch&#228;ologen, die die &#220;berreste einer vergangenen Kultur ausgraben, waren sie von ihrem Fund beeindruckt, noch mehr waren sie begeistert aber von ihrem eigenen Forschertum. Die Fuge jedoch erlosch nicht mit Bachs Tod. Sie blieb eine Herausforderung f&#252;r die meisten der j&#252;ngeren Generation, die auch wenn sie es selbst nicht wu&#223;ten, in ihrem Schatten aufwuchsen. Aber sie schwand allm&#228;hlich aus dem Gesichtskreis, wenn man sie &#252;berhaupt gebrauchte, dann als bombastischen Abschlu&#223; einer aufw&#228;ndigen Chorwerks oder p&#228;dagogischen Therapie (Anm.: ab hier spricht Glenn Gould sehr undeutlich. Vielleicht wei&#223; ein H&#246;rer, was Glenn Gould gemeint hat) f&#252;r [abl....?] Melodiker, deren [...] dringend ein [&#252;berlebenden...?] bedurften. Sie stand nicht l&#228;nger im Brennpunkt des musikalischen Denkens, und mit einer [...]-Fuge konnte sich ein junger Komponist sehr wohl die Gunst des Publikums verscherzen. In einem Zeitalter der Vernunft erscheint die Fuge zutiefst unvern&#252;nftig. Mag sein, dass Bach die Fugentechnik leichter fiel als anderen, nichtsdestoweniger ist es eine Kunst, die keinem zufliegt. Wir haben als Zeugnis daf&#252;r Bachs fr&#252;he Fugenversuche, darunter die linkischen Toccata-Fugen,  die als etwas zwanzigj&#228;hriger geschrieben hatte. Mit ihren endlosen Wiederholungen und rudiment&#228;ren Sequenzen, die geradezu nach dem Rotstift des Korrektors schreien (Anm.: Ich stelle mir vor, dass Glenn Gould einen Bach korrigiert), brechen sie h&#228;ufig und jene harmonischen &#220;berfrachtung zusammen, gegen die der junge Bach anzuk&#228;mpfen hatte.  Das blo&#223;e Vorhandensein von Thema und Gegenstimme schien sein damals noch nicht selbstkritischen Anspr&#252;che ausreichend zu befriedigen. Ein volles halbes Jahrhundert trennt diese ersten, unbeholfenen Fugenversuche von demjenigen seiner Sp&#228;twerke, das am eindeutigsten anachronistisch zugedreht [ist]: Die Kunst der Fuge. Bach starb vor Vollendung dieses letzten Werkes, nicht ohne jedoch zuvor seiner fugalen Leidenschaft in geradezu gigantischem Ausma&#223; gefr&#246;nt zu haben, ein Ausma&#223;, das bishin zu den neobarocken Exhibitionismus eines Ferruccio Busoni un&#252;bertroffen blieb. Trotz seiner gewaltigen Ausdehnungen durchzieht eine Aura von Verinnerlichung das ganze Werk. In der Tat nimmt Bach die pragmatischen Bed&#252;rfnisse des Musikmachens zur&#252;ck in eine idealisiert Welt der absoluten geistigen Freiheit. Eine Facette dieser Verinnerlichung ist die R&#252;ckkehr zur einer fast beil&#228;ufigen Art von Modulation. An nur wenigen Stellen des Werks zeigt sich jener untr&#252;gliche tonale Heimatinstinkt, den seine nicht so ausgesprochen lehrhaften Kompositionen ausweisen. Der harmonische Stil der Kunst der Fuge, [...], ist weniger zeitbestimmt als der in seinen fr&#252;hen Fugen, und oft k&#252;ndigt mit seinem ziellosen Umherschweifen in der Geographie der Tonarten, von der geistigen Herkunft aus der zweideutigen Chromatik eines Cippano de [...] oder [...]. Zwischen den unreifen Bem&#252;hungen der Toccaten und der nach ihnen zielenden, sich beschlie&#223;enden Konzentration der Kunst der Fuge schrieb Bach buchst&#228;blich hunderte von Fugen, ob er sie als solche bezeichnete oder nicht, f&#252;r alle instrumentalen Kombinationen. In ihrer ausw&#228;rts gewandten Form offenbaren sie seine nahezu unfehlbare Kontrapunkttechnik. F&#252;r jede von ihnen wie f&#252;r alle sp&#228;teren Arbeiten auf diesem Gebiet sind die zwei B&#228;nde mit den achtundvierzig Pr&#228;ludien und Fugen des Wohltemperierten Klaviers der Gradmesser. Diese erstaunlich abwechslungsreichen St&#252;cke erreichen genau jene Verbindung von linearem Fortgang und harmonischer Verfestigung, die dem Komponisten in seinen fr&#252;heren Jahren nicht gelang, und die wegen der anachronistischen Au&#223;enseiterposition des Werks in der Kunst der Fuge eine untergeordnete Rolle spielt. Die spezifische Eigent&#252;mlichkeit der Tonarten, die Bach in diesen St&#252;cken aufdeckt, scheint untrennbar mit ihrem Material verbunden und verf&#252;gt &#252;ber eine modulatorische Bandbreite, die im [...] liegt, jeden motivischen Einfall seiner Themen und Gegenthemen zu unterstreichen. Bei der Verwirklichung dieser planvollen Homogenit&#228;t geht Bach nicht nur stilistisch v&#246;llig frei vor, es gelingt im sogar sein harmonisches Vokabular von Werk zu Werk zu bestimmen. Und hier liegt das historische Problem der Fuge. Sie ist nicht eine vorgegebene  Form in dem Sinne wie es die Sonate oder doch mindestens der erste Satz der klassischen Sonate ist, sie ist vielmehr eine Einladung die Form zu erfinden, die den ganz eigenen Forderungen jeder einzelnen Komposition entspricht. Die allererste Fuge des ersten Teils beispielsweise gestattet nur ganz sparsame Modulationen und kennzeichnet recht geschickt das Thema selbst, ein braves diatonisches Muster an gelehrter Korrektheit. Andere Fugen wie die in E-Dur aus dem zweiten Teil weisen die selbe Art von modulatorischer Enthaltsamkeit auf. Hier ist Bachs Loyalit&#228;t gegen&#252;ber seinen [...-Thema], sein Modulationsprogramm mit seiner [...] Sch&#246;nheit, dass man den Eindruck gewinnt,  der unvergleichliche [...] Geist des Heinrich Sch&#252;tz sei wieder auferstanden. Bei anderen Fugen mit l&#228;ngeren, st&#228;rker ausgearbeiteten Themen ist die Entr&#228;tselung der motivischen Geheimnisse aufs Engste verbunden mit einem modulatorischen Masterplan. Hierf&#252;r ist die b-Moll-Fuge aus dem zweiten Teil ein gutes Beispiel. Zun&#228;chst durchl&#228;uft ein zielbewu&#223;t, sich empor[...] Thema von vier Takten die &#252;blichen Stadien der Exposition. Wenn jedoch die drei &#252;brigen Stimmen der Reihe nach einsetzen, verringert Bach die Schwierigkeiten der Begleitung, indem er als Gegenthema eine Sequenz von abwechselnd auf- und absteigenden Halbt&#246;nen beibeh&#228;lt. Sp&#228;ter zahlt sich die anspruchslose Willf&#228;hrigkeit, die so untergeordnete Sequenzthema aus, denn Bach hat einen v&#246;llig anderen Aufbau im Sinn als in der C-Dur oder E-Dur-Fuge, die wir vorhin geh&#246;rt haben. Er entfaltet sein Material in vielerlei harmonischen Gestalten und beleuchtet eigene darin enthaltene Eigent&#252;mlichkeiten der Struktur, jeweils an den gr&#246;&#223;eren modulatorischen Wendepunkten, so zum Beispiel an der Stelle, wo er zur Mediante wechselt und das Thema erstmals in einer Dur-Tonart, Des-Dur, auftritt. Hier f&#252;hrt er ein kanonisches Duett, ein zwischen dem Thema im Sopran und der um eine Z&#228;hlzeit versetzten zwei Oktaven und ein Sekunde nach unten transponierten Imitation in der Bass-Stimme. Bei dieser Episode ist das chromatische Gegenthema zeitweilig von der Bildfl&#228;che verschwunden. An seiner Stelle geben die Mittelstimmen ihre eigenen quasi kanonischen Kommentar. Keine Sonate, kein Konzert einer sp&#228;teren Komponisten-Generation hat jemals das Gel&#228;nde seiner zwei Themen durch eine Folge von so klug disponierten musikalischen Ereignissen besser vorbereitet. Aber f&#252;r Bach ist das nicht in irgendeinem &#8230; Sinn Nebengel&#228;nde, eher eine weitere Etappe auf der Suche nach der Beziehung zwischen Motiv und Modulierung. Die R&#252;ckkehr zur Ausgangstonart k&#252;ndigt sich mit der ersten von mehreren Umkehrungen des Themas an, die so angelegt sind, dass schlie&#223;lich origin&#228;re Gestalt und Umkehrung gleichzeitig erscheinen, wobei sich Bach an jeder harmonischen Wendung ein neues Kabinettst&#252;ck kontrapunktischer Akrobatik leistet. Diese Fuge unterwirft sich v&#246;llig den Gesetzen, die sie selbst aufstellt. Form und Formschema sind in diesem Werk eins geworden.  Das Wohltemperierte Klavier ist ganz oder teilweise auf Cembalo oder Clavichord,  von Bl&#228;sern und Streichern, von Synthesizern, von Jazz-Combos und mancher einschl&#228;gigen Vokalgruppe ebenso aufgef&#252;hrt worden wie im vorliegenden Fall auf dem Klavier. Bach geh&#246;rt nicht wie Byrd, Scarlatti, Chopin oder Scarabin zu jenen typischen Klaviermeistern, bei welchen jeder motivische Einfall zugleich den wirkungsvollsten Einsatz der menschlichen Hand in Betracht zieht. Er ist eher ein Komponist von der Art eines Orlando Gibbons oder eines  Karl &#8230;, der amerkanische Komponist, f&#252;r die das verf&#252;gbare Mittel der Wiedergabe nicht von entscheidender Bedeutung war, und die aus eben diesem Grunde von dem wechselvollen Schicksal der instrumentalen Prototypen, f&#252;r die sie ihre Musik urspr&#252;nglich schufen, weitgehend unber&#252;hrt blieben. Wie die meisten der technologisch gleichg&#252;ltig eingestellten K&#252;nstler wird sich auch Bach aller Wahrscheinlichkeit nach als durch Technologie unzerst&#246;rbar erweisen.</p>
<p>Glenn Gould &#252;ber Bach. Die Originalaufname:</p>
<p></p>
<p>Die Audio-Aufnahme ist wieder einmal ein sch&#246;ner Beleg f&#252;r Glenn Gould und seiner Kunst mit Sprache umzugehen. </p>
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		<title>Bach auf der Marimba?</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Sep 2009 19:58:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einspielungen]]></category>
		<category><![CDATA[Marimba]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin immer wieder erstaunt, wie gut die Goldberg-Variationen auf Nicht-Tasteninstrumenten klingen. Pius Cheung, ein junger, chinesischer Interpret und Komponist, hat die Goldberg-Variationen auf der Marimba aufgenommen. Es bedurfte bei Transkription einiger erheblicher Vereinfachung in der Mehrstimmigkeit, doch das Ergebnis kann sich immer noch h&#246;ren lassen. Absolut beeindruckende Leistung!


Bei Amazon gibt es die gesamten Goldberg-Variationen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin immer wieder erstaunt, wie gut die Goldberg-Variationen auf Nicht-Tasteninstrumenten klingen. <a class="previewlink" href="http://www.piuscheung.com/">Pius Cheung</a>, ein junger, chinesischer Interpret und Komponist, hat die Goldberg-Variationen auf der Marimba aufgenommen. Es bedurfte bei Transkription einiger erheblicher Vereinfachung in der Mehrstimmigkeit, doch das Ergebnis kann sich immer noch h&#246;ren lassen. Absolut beeindruckende Leistung!</p>
<p><object width="425" height="344" data="http://www.youtube.com/v/wxLOZk2uO1g&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/wxLOZk2uO1g&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<p><span id="more-1331"></span><br />
Bei Amazon gibt es die gesamten Goldberg-Variationen zum Download.</p>
<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=diegoldbevari-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=B001QSPRU8&#038;fc1=000000&#038;IS2=1&#038;lt1=_blank&#038;m=amazon&#038;lc1=0000FF&#038;bc1=000000&#038;bg1=FFFFFF&#038;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>
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		<title>Klaviermusik aus dem Archiv von Decca</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Aug 2009 08:39:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einspielungen]]></category>
		<category><![CDATA[Aufnahmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Gerade lese ich bei &#8220;Der Westen&#8220;, dass Decca seine Archive durchforstet hat und nun ein Box-Set mit Klaviermusik der letzten 250 Jahre herausgebracht hat. Das Box-Set erscheint unter dem Namen „Piano Masterworks” (Decca, 478 0474 1). Aus meiner Sicht ein guter Querschnitt aus dem Genre, und sicher eine &#220;berlegung wert.  

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade lese ich bei &#8220;<a class="previewlink" href="http://www.derwesten.de/community/remoteS1Articles/news-129041234/trackbacks/create" target="_blank">Der Westen</a>&#8220;, dass Decca seine Archive durchforstet hat und nun ein Box-Set mit Klaviermusik der letzten 250 Jahre herausgebracht hat. Das Box-Set erscheint unter dem Namen „Piano Masterworks” (Decca, 478 0474 1). Aus meiner Sicht ein guter Querschnitt aus dem Genre, und sicher eine &#220;berlegung wert.  </p>
<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=diegoldbevari-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=B001AAKE7S&#038;fc1=000000&#038;IS2=1&#038;lt1=_blank&#038;m=amazon&#038;lc1=0000FF&#038;bc1=000000&#038;bg1=FFFFFF&#038;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>
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		<title>Eine Art K&#246;rper-Remix der Goldberg-Variationen?</title>
		<link>http://www.goldberg-variationen.de/digitale-fundstuecke/marie-chouinard/</link>
		<comments>http://www.goldberg-variationen.de/digitale-fundstuecke/marie-chouinard/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 17 Jul 2009 05:55:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digitale Fundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[Tanz]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist schon erstaunlich, wozu die Goldberg-Variationen inspirieren k&#246;nnen. Die Compagnie Marie Chouinard hat sich eine sehr eigent&#252;mliche t&#228;nzerische Interpretation ausgedacht. Offen gesagt, finde ich keinen Zugang dazu. Muss ich wohl auch nicht&#8230;

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist schon erstaunlich, wozu die Goldberg-Variationen inspirieren k&#246;nnen. Die Compagnie Marie Chouinard hat sich eine sehr eigent&#252;mliche t&#228;nzerische Interpretation ausgedacht. Offen gesagt, finde ich keinen Zugang dazu. Muss ich wohl auch nicht&#8230;</p>
<p><object width="425" height="344" data="http://www.youtube.com/v/fDAnbtTXIGA&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/fDAnbtTXIGA&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
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		<title>Goulds Variation in der 3. Variation, dem Kanon unisono</title>
		<link>http://www.goldberg-variationen.de/architektonisches/goulds-variation-in-der-3-variation-dem-kanon-unisono/</link>
		<comments>http://www.goldberg-variationen.de/architektonisches/goulds-variation-in-der-3-variation-dem-kanon-unisono/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Jul 2009 18:50:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Architektonisches]]></category>
		<category><![CDATA[Glenn Gould]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute habe ich beim H&#246;ren der 3. Goldberg-Variation aus Goulds 81er-Aufnahme festgestellt, dass Gould bei der Wiederholung des ersten Teils das Thema in den ersten zwei Takten leicht variiert. Zuerst hielt es nur um eine rhythmische &#196;nderung, aber er spielt tats&#228;chlich eine Note mehr. Man entdeckt doch immer wieder Neues.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute habe ich beim H&#246;ren der 3. Goldberg-Variation aus Goulds 81er-Aufnahme festgestellt, dass Gould bei der Wiederholung des ersten Teils das Thema in den ersten zwei Takten leicht variiert. Zuerst hielt es nur um eine rhythmische &#196;nderung, aber er spielt tats&#228;chlich eine Note mehr. Man entdeckt doch immer wieder Neues.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>2 1/2 Sekunden</title>
		<link>http://www.goldberg-variationen.de/glenn-gould/2-12-sekunden/</link>
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		<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 19:32:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glenn Gould]]></category>

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		<description><![CDATA[Gerade habe ich folgendes Video bei Youtube entdeckt. Glenn Gould und die erste Note der Goldberg-Variationen als Animation. Eine k&#252;nstlerische gelungene Idee!

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade habe ich folgendes Video bei Youtube entdeckt. Glenn Gould und die erste Note der Goldberg-Variationen als Animation. Eine k&#252;nstlerische gelungene Idee!</p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/iewZV5C1UBs&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/iewZV5C1UBs&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
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		<title>Glenn Gould im Studio &#8211; Bildergalerie</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Jun 2009 19:34:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glenn Gould]]></category>

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		<description><![CDATA[Das LIFE-Magazine hat ein paar sch&#246;ne Bilder von Glenn Gould ver&#246;ffentlich, die ich hier in Form einer Bildergallerie bereitstelle. Viel Spa&#223; beim Betrachten!
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das LIFE-Magazine hat ein paar sch&#246;ne Bilder von Glenn Gould ver&#246;ffentlich, die ich hier in Form einer Bildergallerie bereitstelle. Viel Spa&#223; beim Betrachten!</p>

<div class="ngg-galleryoverview" id="ngg-gallery-1-1306">


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	<div class="piclenselink">
		<a class="piclenselink" href="javascript:PicLensLite.start({feedUrl:'http://www.goldberg-variationen.de/wp-content/plugins/nextgen-gallery/xml/media-rss.php?gid=1&amp;mode=gallery'});">
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	</div>
	
	<!-- Thumbnails -->
		
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	</div>
	 		
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				<img title="glenn-gould-04.jpg" alt="glenn-gould-04.jpg" src="http://www.goldberg-variationen.de/wp-content/gallery/glenn-gould-studio-gallery/thumbs/thumbs_glenn-gould-04.jpg" width="100" height="75" />
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				<img title="glenn-gould-14.jpg" alt="glenn-gould-14.jpg" src="http://www.goldberg-variationen.de/wp-content/gallery/glenn-gould-studio-gallery/thumbs/thumbs_glenn-gould-14.jpg" width="100" height="75" />
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				<img title="glenn-gould-15.jpg" alt="glenn-gould-15.jpg" src="http://www.goldberg-variationen.de/wp-content/gallery/glenn-gould-studio-gallery/thumbs/thumbs_glenn-gould-15.jpg" width="100" height="75" />
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				<img title="glenn-gould-16.jpg" alt="glenn-gould-16.jpg" src="http://www.goldberg-variationen.de/wp-content/gallery/glenn-gould-studio-gallery/thumbs/thumbs_glenn-gould-16.jpg" width="100" height="75" />
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				<img title="glenn-gould-17.jpg" alt="glenn-gould-17.jpg" src="http://www.goldberg-variationen.de/wp-content/gallery/glenn-gould-studio-gallery/thumbs/thumbs_glenn-gould-17.jpg" width="100" height="75" />
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				<img title="glenn-gould-18.jpg" alt="glenn-gould-18.jpg" src="http://www.goldberg-variationen.de/wp-content/gallery/glenn-gould-studio-gallery/thumbs/thumbs_glenn-gould-18.jpg" width="100" height="75" />
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