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	<title>Kommentare zu: Glenn Gould &#252;ber Bach</title>
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	<description>Ein Blog über eine monumentale Komposition</description>
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		<title>Von: H. Rechtsteiner</title>
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		<dc:creator>H. Rechtsteiner</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Dec 2010 18:56:40 +0000</pubDate>
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		<description>Cipriano de Rore und Don Carlo Gesualdo lauten die beiden Komponistennamen, die Sie nicht identifizieren konnten. Es ist ja typisch f&#252;r den subjektivistischen Standpunkt Goulds, da&#223; er just diese beiden Madrigalisten, deren Werk Bach wahrscheinlich nicht gekannt hat, partout mit dem Thomaskantor vergleichen und dann auch noch Parallelen finden will. Aus meiner eigenen Besch&#228;ftigung mit der Kunst der Fuge wei&#223; ich, da&#223; das Urteil &#252;ber die angebliche Ziellosigkeit der dortigen Harmonik schlicht Unfug ist. Das Gegenteil ist war, nur nicht so spektakul&#228;r. Auf Medienwirkung und Selbstvermarktung kam es G.G. aber entscheidend an. Er suchte daher die Provokation, deren Wahrheitsgehalt ihn gar nicht interessierte. - &#220;brigens ist bekannt, da&#223; sich Bach zeitlebens intensiv nicht nur mit zeitgen&#246;ssischen, sondern auch mit fr&#252;heren Komponisten besch&#228;ftigt hat, so mit Frescobaldi und Palestrina. Auf die Idee, hier nach Verbindungen zu suchen, kommt G.G.  freilich nicht; das h&#228;tte n&#228;mlich echte analytische Arbeit bedeutet, zu der er wohl weder Zeit noch Lust hatte. Studenten der Musikwissenschaft wird man ihn als Vorbild zuletzt andienen d&#252;rfen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Cipriano de Rore und Don Carlo Gesualdo lauten die beiden Komponistennamen, die Sie nicht identifizieren konnten. Es ist ja typisch f&#252;r den subjektivistischen Standpunkt Goulds, da&#223; er just diese beiden Madrigalisten, deren Werk Bach wahrscheinlich nicht gekannt hat, partout mit dem Thomaskantor vergleichen und dann auch noch Parallelen finden will. Aus meiner eigenen Besch&#228;ftigung mit der Kunst der Fuge wei&#223; ich, da&#223; das Urteil &#252;ber die angebliche Ziellosigkeit der dortigen Harmonik schlicht Unfug ist. Das Gegenteil ist war, nur nicht so spektakul&#228;r. Auf Medienwirkung und Selbstvermarktung kam es G.G. aber entscheidend an. Er suchte daher die Provokation, deren Wahrheitsgehalt ihn gar nicht interessierte. &#8211; &#220;brigens ist bekannt, da&#223; sich Bach zeitlebens intensiv nicht nur mit zeitgen&#246;ssischen, sondern auch mit fr&#252;heren Komponisten besch&#228;ftigt hat, so mit Frescobaldi und Palestrina. Auf die Idee, hier nach Verbindungen zu suchen, kommt G.G.  freilich nicht; das h&#228;tte n&#228;mlich echte analytische Arbeit bedeutet, zu der er wohl weder Zeit noch Lust hatte. Studenten der Musikwissenschaft wird man ihn als Vorbild zuletzt andienen d&#252;rfen.</p>
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		<title>Von: biggi</title>
		<link>http://www.goldberg-variationen.de/glenn-gould/glenn-gould-ueber-bach/comment-page-1/#comment-67</link>
		<dc:creator>biggi</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Oct 2009 18:44:25 +0000</pubDate>
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		<description>ich fand es irgentwie insperieren f&#252;r meine arbeit. diese kl&#228;nge so intensiev und auch erotisch</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ich fand es irgentwie insperieren f&#252;r meine arbeit. diese kl&#228;nge so intensiev und auch erotisch</p>
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		<title>Von: zwilling</title>
		<link>http://www.goldberg-variationen.de/glenn-gould/glenn-gould-ueber-bach/comment-page-1/#comment-65</link>
		<dc:creator>zwilling</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Oct 2009 19:42:18 +0000</pubDate>
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		<description>Wenn man Musik und ihre Konstruktion ernst nimmt und Gould als DEN Rekonstrukteur erkennt und akzeptiert, gibt es keine M&#246;glichkeit ihn zu &#252;bergehen. Und er ist unvergleichlich da so nahe am Werk angesiedelt.
Danke f&#252;r den Link!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man Musik und ihre Konstruktion ernst nimmt und Gould als DEN Rekonstrukteur erkennt und akzeptiert, gibt es keine M&#246;glichkeit ihn zu &#252;bergehen. Und er ist unvergleichlich da so nahe am Werk angesiedelt.<br />
Danke f&#252;r den Link!</p>
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